Eine bärtige Angelegenheit!

Heute geht es mal nur um die Männer und Ihr wohl angesagtestes Accessoire, nicht etwas den Sportwagen, nein, es geht ganz klar um den Bart. Nichts wirkt maskuliner und markanter als ein ordentlich gepflegter Bart. Wir haben in den letzten Jahren vieles gesehen, vom Hipster-Vollbart bis zu glattrasiert war alles dabei. Mann trägt, was Ihm gefällt, Hauptsache er sieht gepflegt aus, die Zeiten von “Herr der Ringe-Gesichtsbehaarung” sind ganz klar vorbei.
Da die Kosmetikindustrie unsere Männer neu entdeckt hat, schießen die Pflegeprodukte rund um den Bart wie Pilze aus dem Boden. Damit Ihr gestriegelt und gebügelt ausseht, haben wir für Euch rund um das Thema Bartpflege recherchiert.

  • Bart-Trends 2019
    Wo geht er hin, der Barttrend im kommenden Jahr? Der Vollbart bleibt und darf sogar noch buschiger und länger getragen werden. Für die besonders trendigen Herren unter Euch ist der Schnauzer die erste Wahl. Ja, Ihr habt richtig gehört, ein Schnauzer wie ihn Magnum trägt ist der Barttrend Nummer eins. Der Dauerbrenner ist nach wie vor der Drei-Tage-Bart, er ist seriös und sexy zugleich!
  • Bart-Facts
    Wusstet Ihr, das Bärte alles anders als unhygienisch sind. Besser noch, ein Bart schützt Euch vor Pollen und fungiert als natürlicher Filter. Pollen und Allergene haben so keine Chance. Auch schützt z.B. ein buschiger Vollbad Euer Gesicht vor UV-Einstrahlung und Ihr bekommt in diesem Bereich nicht so schnell eine Sonnenbrand. Durchschnittlich wachsen Eure Gesichtshaare in der Regel ca.0,4cm pro Tag. Wenn Ihr Euch also einen Monat geduldet, ist Euer Bart am Ende ungefähr einen Zentimeter lang. Für einen ordentlichen Vollbart von knapp 15 cm müsst Ihr also ein ganzes Jahr warten. Aber haltet durch, es lohnt sich. Übrigens: Den Weltrekord für den längsten Bart, mit 5,33m, hält der Norweger Hans N. Langseth (1846-1927)!
  • Bart-Pflege
    Wer einen Vollbart sein Eigen nennt, sollte laut den Profis morgens den Bart mit lauwarmen Wasser und etwas (Bart-)Shampoo waschen und mit einer Bartbürste alles einarbeiten. Ihr entfernt so Hautreste und Stylingprodukte vom Vortag. Mit etwas Bartwachs und der Bartbürste bringt Ihr Euer gutes Stück anschließend in Form. Wenn Ihr Euren Bart regelmäßig selbst zuhause trimmen möchtet, benötigt Ihr vor allem bei aufwendigen Bärten etwas Übung und das richtige Equipment. Folgende Utensilien solltet Ihr laut den Bart-Profis zuhause haben:
    Bartöl
    Bartbalsam
    Bartshampoo
    Bartwachs
    Bartbürste
    Bartkamm
    AftershaveSelbstverständlich ist die Prozedur zuhause viel günstiger als wenn Ihr zum Profi geht. Wir empfehlen Euch eine Kombination. Denn wer regelmäßig zum Barber geht, hat immer saubere Konturen und einen symmetrischen Bart, plus, Ihr bekommt eine Rundumpflege und Stylingtipps dazu. Kleine Korrekturen könnt Ihr dann zuhause selbst übernehmen. Die passende Ausstattung für das perfekte “Männer-Badezimmer” bekommt Ihr bei unseren weePartnern: Look fantasticBasler und Point Rouge. Selbstverständlich sammelt Ihr bei jeder Bestellung ordentlich Cashback ein.
    Bildquelle: pexels.com
  • Bartöl-“Do-it-yourself”
    Wie wäre es, wenn Ihr Euer eigenes Bartöl herstellt? Selbstgemacht ist total angesagt und vielleicht macht Ihr gleich noch ein paar Fläschchen für Eure Kumpels. Lebkuchen stehen ja bereits im Supermarkt bereit, Weihnachten ist also nicht mehr weit. Für die Herstellung Eures eigenen Bartöls benötigt Ihr ein paar dunkle Glas-Fläschchen, am besten mit Pipette (ca. 20-30ml), einen Messbecher und einen Trichter. Als nächstes benötigt Ihr ein Trägeröl, dafür eigenen sich besonders gut Aprikosen-, Mandel-, Argan- oder Jojobaöl. Alle Öle wirken besonders pflegend. Im nächsten Schritt habt Ihr die Qual der Wahl, welchen Duft bevorzugt Ihr besonders? Fruchtig, blumig oder holzig? Wählt ein Ätherisches Öl, dass Euch besonders zusagt, z. B. Zitrone, Sandelholz oder Vanille oder Pfeffer.
    Jetzt geht es ans Mischen. Auf 30ml Trägeröle (Ihr könnt hier auch verschiedene verwenden, in Eurem gewünschten Verhältnis), kommen ca. 8-10 Tropfen ätherisches Öl. Alles im Messbecher vermischen und mit Hilfe des Trichters oder einen großen Pipette abfüllen. Dunkel und kühl gelagert, halten Eure selbst gemachten Bartöle bis zu einem Jahr. Ein kleiner Hinweis: Bitte verwendet niemals unverdünntes, ätherisches Öl, es kann zu schlimmen Hautreizungen führen!Hier noch eine Rezeptidee von den absoluten Bart-Profis von “The Heritage” aus Freiburg:
    10 ml Jojobaöl
    15 ml Avocadoöl
    5 ml Olivenöl
    1 Tropfen Zedernholz
    2 Tropfen Ylang Ylang Öl
    2 Tropfen Patchouli

    Und fertig ist eine ganz besondere Mischung!
    Bildquelle: blackbeards.de

  • Movember!
    Im Jahr 2003 wurde die Movember Foundation gegründet, die jedes Jahr im November unter dem Motto “grow a mow bro” alle Männer dazu aufruft, sich einen Schnurrbart wachen zu lassen, um so auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Besonders geht es hier um Prostata- und Hodenkrebs-Prävention und psychische Erkrankungen bei Männern! Lasst Euch im November also einen ordentlichen Bart wachsen und unterhaltet Euch genau über dieses Thema mit Euren Freunden und Bekannten. Denn statistisch ist es erwiesen, dass Männer früher sterben als Frauen, da Sie in der Regel weniger Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen bzw. weniger über psychische Probleme sprechen! Mehr erfahrt Ihr im Web.

 

 

 

 

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