Nahtlos einkaufen

Hand in Hand / Nahtlos shoppen

 

Der digitale Wandel hat unseren Alltag komplett umgekrempelt und auch unsere Verhaltensmuster grundlegend verändert. Ein Beispiel hierfür ist unser Kaufverhalten. Dass sich Konsumenten heute zunächst beim stationären Handel informieren, um den Kauf dann aber im Internet zu tätigen, ist ein inzwischen häufig auftretendes Phänomen. Cross-Channel-Verhalten nennt sich das.

 

Denn der Konsument von heute möchte sich keineswegs nur auf eine Form des Einkaufens festlegen. Vielmehr werden die Vertriebskanäle je nach Bedarf beliebig miteinander kombiniert. Laut einer repräsentativen Umfrage von Cisco und dem HDE (Handelsverband Deutschland), bei der rund 2.500 Konsumenten befragt wurden, wünschten sich 70 Prozent aller Befragten eine stärkere Einbindung von Onlinekonzepten in den stationären Einzelhandel. Eine weitere interessante Erkenntnis aus der Studie ist, dass trotz zunehmender Anzahl reiner Online-Käufer, über 50 Prozent der Kunden dem Ladenhändler die Treue halten.

 

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, denn wenn es um das Shoppingerlebnis geht, hat das Ladengeschäft eindeutig die Nase vorn. Die Kunden wollen das Produkt haptisch und emotional erleben, probieren, freuen sich über eine persönliche Beratung und darüber, das Produkt, sofern verfügbar, gleich mitnehmen zu können.

 

Andererseits ist der Konsument durch den Onlinehandel anspruchsvoll geworden: Dort schätzt er das unbeschränkte Angebot, die Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten, fehlende Warteschlangen, individualisierte Angebote und Aktionen – um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Der Handel ist also gut beraten, durch die Verknüpfung von Ladengeschäft und E-Commerce-Methoden auf das kanalübergreifende Einkaufsverhalten zu reagieren, um das Einkaufs- und Kundenerlebnis neu zu definieren und den Kunden auf den verschiedenen Kanälen abzuholen.

 

So würden beispielsweise viele Kunden, bevor sie sich auf den Weg zum Ladengeschäft machen, gern zunächst online die Verfügbarkeit der Ware vor Ort und in Echtzeit checken. Oder ein Produkt online reservieren und später im Laden abholen. Insofern könnte ein zusätzlicher Onlineshop hier beispielsweise eine gute Ergänzung sein. Auch über das Smartphone, das zunehmend für den Kaufprozess genutzt wird, könnten verschiedene Kanäle miteinander verwoben werden. So zum Beispiel durch das Versenden von personalisierten Anreizen wie zum Beispiel individualisierte Angebote oder Produktinformationen. Auch im Ladengeschäft selbst macht die Implementierung digitaler Innovationen zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses durchaus Sinn.

 

Eine Lösung für den plattform- und kanalübergreifenden Handel bietet beispielsweise der digitale Marktplatz wee, der inzwischen rund tausend Onlineshops, Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen in 18 Ländern miteinander vernetzt und täglich kommen neue hinzu.

 

Der Marktplatz von wee ermöglicht es dem Händler, zusätzlich zu seinem Ladengeschäft auch online präsent zu sein, und sich dem Kunden dort mit allen relevanten Informationen wie dem Sortiment, Öffnungszeiten, Kontaktadresse etc. zu präsentieren. Zusätzlich ebnet die weeApp dem Händler den Weg in den Mobile Commerce, denn sie zeigt dem Kunden, welche stationären Geschäfte und Onlineshops Rabatte gewähren oder hilft bei der Suche nach bestimmten Angeboten und Produkten, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Last but not least profitiert der Einzelhandel von einer zeitgemäßen Art der Kundenbindung und -gewinnung in Form eines Bonussystems, bei dem der Kunde Geld statt Bonuspunkte sammeln kann.  Da das gesammelte Guthaben beim nächsten Einkauf beim stationären Einzelhändler angerechnet werden kann, werden zusätzliche Anreize geschaffen, auch beim Händler vor Ort einzukaufen.

1 Comment
  • Mohammad Zahed Hakim

    22. June 2018 at 8:08

    Excellen !!!

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