5 goldene Regeln für erfolgreiches Verkaufen im stationären Einzelhandel

Die Kollegen machen einen Kundenabschluss nach dem anderen? Einige Eurer Mitarbeiter beraten fleißig, und die Kunden verlassen den Laden ohne etwas zu kaufen? Damit ist jetzt Schluss! Wir wissen, nicht jeder ist zum Verkäufer geboren, aber mit diesen einfachen Regeln, werdet Ihr und Eure Mitarbeiter erfolgreicher verkaufen und dabei noch Spaß haben!

  1. Der erste Eindruck zählt!
    Ihr kennt es sicher selbst, Ihr kommt in einen Laden, schaut Euch um und der Verkäufer lungert gelangweilt hinter dem Tresen. Vielleicht bekommt Ihr noch eine kurze Begrüßung, das wars. Nicht gerade sehr einladend. Auf der anderen Seite gibt es auch die Verkäufer, die einen quasi schon an der Tür überfallen und dann nicht mehr von Seite weichen, auch nicht optimal!
    Wie sagt man so schön, es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Daher ist eine freundliche Begrüßung der perfekte Einstieg. Freut Euch über einen neuen Kunden begrüßen zu dürfen, wenn Ihr das umsetzt, kann die Person das sofort erkennen. Egal ob Ihr einen schlechten Tag habt, bringt dem Kunden gute Laune entgegen. Denn die ersten Sekunden entscheiden darüber, wieviel Euer Gegenüber an Aufmerksamkeit, Sympathie und Vertrauen schenkt.
  2. Ohren auf!
    Was ist das Anliegen, warum die Person heute zu Dir in den Laden gekommen ist? Hört genau zu und versucht den Grund und den Wunsch zu analysieren. Ihr solltet Eurem Gegenüber unbedingt vermitteln, dass Ihr Ihm Eure volle Aufmerksamkeit schenkt und mit Ihm gemeinsam eine Lösung für sein Anliegen findet. Ob Ihr letztendlich den Wunsch des Kunden erfüllen könnt, ist mal dahingestellt. Wichtig ist, das der Kunde sich verstanden und beraten fühlt. So bleibt ein positiver Eindruck in Erinnerung.
  3. Passt Euch an!
    Was für ein Typ ist Euer Gegenüber? Wie verhält er sich? Ist er müde und gestresst? Spricht er laut oder leise? Wie ist seine Körpersprache, eher verhalten oder dominant? Fahrt Eure Antennen aus und passt Euch Eurem Kunden an. Das schafft eine gemeinsame, vertrauensvolle Basis und erleichtert die Kommunikation. Ihr schafft so die absolute Wohlfühlatmosphäre für Euer Beratungsgespräch!
  4. Fragen, Fragen, Fragen!
    Um die Wünsche Eures Kunden noch besser einschätzen zu können, solltet Ihr Fragen. Denkt mal an einen Besuch beim Arzt oder beim Friseur, dort werdet Ihr mit Sicherheit viele Fragen beantworten, bevor Euer Gegenüber in Aktion tritt um Euch die Lösung zu präsentieren. Also, Fragen stellen – Information erhalten und Euer Interesse am Kunden vermitteln.
    Achtet darauf, dem Kunden offene Fragen zu stellen, um mehr Details zu bekommen. Wenn es darum geht, den Kunden zu einer (Teil-)Entscheidung zu verhelfen, ist eine geschlossene Frage, die Euer Gegenüber mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet, zielführend. Die so genannten Bestätigungsfragen, stellt Ihr zur Absicherung des Verkaufs. Wichtig, achtet immer darauf, wie der Kunde auf Euch und Eure fragen reagiert. Sie sollten stets positiv ankommen.
  5. Keine Angst vor dem Nein!
    Viele Verkäufer führen das perfekte Verkaufsgespräch, Sie sind kompetent, der Kunde bekommt die optimale Lösung für sein Anliegen präsentiert, und dann kommt er, der Moment des Verkaufsabschlusses! Jetzt werden viele nervös und unsicher, fühlen sich, als würden sie dem Kunden „etwas aufschwatzen“ und verhindern somit den erfolgreichen Abschluss des Verkaufs.
    Seid bis zum Schluss selbstbewusst und entschlossen, Ihr habt das Ziel, den Verkaufsabschluss schon vor Augen. Setzt die Kaufentscheidung des Kunden voraus, somit helft Ihr Ihm bei der Entscheidung. Wenn Euer Kunde einwendet, dann ist die Entscheidung noch nicht getroffen. Geht jetzt auf den Kunden zu und fragt Ihn, ob er noch mehr Informationen benötigt. Sollte Euer Gegenüber dann immer noch „Nein“ sagen zu Eurer Präsentation, akzeptiert das und reagiert gelassen und freundlich. So bleibt beim Kunden ein positiver, letzter Eindruck und er kommt bestimmt wieder zu Euch!
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