Fitnessbranche entdeckt das passive Einkommen

Ein Interview von BODYMEDIA mit Jörg Noll

Innerhalb weniger Monate „überrannte“ die Stoffwechselkur die gesamte Branche. Dass sich dahinter Network-Marketing verbirgt, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Heute schon verdienen clevere Clubbetreiber damit ein Vielfaches mehr als mit den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen. Jetzt kommt etwas Neues aus der Schweiz. Dieses Network garantiert ein lebenslanges, passives Einkommen, ganz ohne Produktverkauf. Die weeCONOMY® AG ist mit einem neuen Wirtschaftssystem weltweit angetreten, um Dienstleister, Einzelhändler und deren gesamten Kundenstämme miteinander zu verknüpfen.

weeconomy_Bericht-FitnessbrancheFür die Vermarktung dieses Konzepts hat weeCONOMY mit Jörg Noll einen „alten“ Vertriebsprofi eingekauft, der seit 28 Jahren in der Branche aktiv ist.

BODYMEDIA: Herr Noll, Sie sind kein Unbekannter in der Branche, denn Sie betreiben seit 28 Jahren eigene Fitnessclubs, richten mit Ihrer Firma „Fitness-Sport“ Studios ein und sind nun für den Vertrieb der weeCONOMY® AG als Sales Director für die Fitnessbranche zuständig. Was hat Sie dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen? Oder wird es Ihnen mit 51 Jahren zu langweilig?

Jörg Noll: Langweilig war es in meinem Leben noch nie. Und bei dem, was ich mit meinen Teams so tue, hat der Tag für mich immer noch 16 Stunden im Durchschnitt. So soll es aber auch bleiben, sonst wird es mir am Ende wirklich noch zu öde. Seit vielen Monaten schon widme ich mich einer neuen Aufgabe, die den Studiobetreibern eine lebenslange, sich allein vervielfältigende Zusatzeinnahme bringen kann. Und das ganz ohne den Verkauf von überteuerten Produkten.

BODYMEDIA: Was oder wer genau ist die weeCONOMY® AG?
Jörg Noll: Die weeCONOMY® AG ist ein Schweizer IT-Unternehmen, welches Hard und Softwarelösungen für Dienstleister und Einzelhändler anbietet. Die Firma existiert seit 5 Jahren, ist bereits in 24 Ländern der Welt aktiv und versteht sich als neues, internationales Wirtschaftssystem, welches die benannten Zielgruppen in Zeiten des anwachsenden Konkurrenzdrucks durch multinationale Großkonzerne und stetig wachsende Online-Einkäufe stärken und unterstützen will. Und genau dieses Konzept lässt sich 1:1 auf die Fitnessbranche adaptieren. Inzwischen gibt es schon einige Clubs sowie unzählige Einzelhändler und Dienstleister, die mit diesem System erfolgreich arbeiten. Die Community wächst rasant. Alleine im letzten Monat kamen fast 300.000 neue Kunden hinzu.

BODYMEDIA: Aber warum sollten die Studios da mitmachen?
Jörg Noll: Die letzten DSSV Eckdaten bilden für den Querschnitt der Studios noch nie dagewesene Wachstumsraten ab. Bei meinen täglichen Besuchen in den Fitnessclubs ist davon aber leider nur wenig zu spüren. Nur die Speerspitze der deutschen Studios verdient überdurchschnittlich gut, und der Rest kommt gerade so klar. Zu wenig Kunden, das Marketing läuft gegen null, die Fluktuation lässt sich nicht mehr senken, und die Zusatzumsätze sind im Keller. Zuletzt sagte mir ein bekannter Clubbetreiber, dass seine Umsätze zu 96 % aus Beitragseinnahmen bestehen und nur noch zu 4% aus Zusatzeinnahmen. Nun will man letztere Quote verfünffachen. Als ich dann fragte, wie das gehen soll, antwortete er, dass man ein Network und Cashback-Programm über die Mitarbeiter zu den Kunden bringt. Wir alle haben doch jede Menge Kunden vor der Nase und machen nichts daraus. Außer, dass wir versuchen, sie zu Tode zu betreuen und für ein Vermögen neue Geräte kaufen. Immer in der Hoffnung der Kunde bleibt länger. Weit gefehlt.

BODYMEDIA: Was soll die Branche Ihrer Meinung nach ändern, und wie soll sich der aufbauen?
Jörg Noll: Es gibt sehr viele gute Networkund Cashback-Systeme am Markt, die unseren Kunden viele Vorteile und auch Mehrwert bieten. Könnte das im Umkehrschluss nicht ebenso ein gutes Kundenbindungsinstrument sein? Allerdings finanzieren sich fast alle Systeme durch den Verkauf von überteuerten Produkten. Aber warum sollte sich ein Betreiber nicht dessen bedienen, und seine Kunden glücklicher und zufriedener machen? Denn die meisten Systeme und Produkte haben eine hohe Qualität und Kundennutzen. Ganz nebenbei baut sich der Betreiber ein passives Einkommen auf. Vor geraumer Zeit hat die Branche – ganz besonders die Industrie – mit Verachtung auf die Stoffwechselkur reagiert. Heute arbeitet jeder Dritte damit und erfreut sich an zufriedenen Kunden und regelmäßigen Zusatzeinnahmen. Clevere Betreiber haben diese Chance erkannt und das Network multipliziert. Heute verdienen sie viel Geld damit.

BODYMEDIA: Bitte erklären Sie das Prinzip. Um was genau geht es da?
Jörg Noll: Das Prinzip ist einfach. Der Kunde (weeMEMBER) kauft bei einem registrierten Einzelhändler oder Dienstleister (weePARTNER) etwas ein und bekommt dafür den vom Händler/Dienstleister ausgewiesenen Rabatt in Form einer Werteinheit (wee) innerhalb einer Sekunde auf seinem Smartphone oder auf seiner „weeCard“ gutgeschrieben. Die Höhe des gewährten Rabatts, bzw. Cashbacks wird von jedem „weePARTNER“ festgelegt und kann jederzeit geändert werden. Der Wert eines „wee´s“ entspricht dabei eins zu eins der jeweiligen Landeswährung. Den gesammelten Rabatt/Cashback, in Form von barem Geld, kann sich der Kunde dann per Knopfdruck entweder auf sein Konto überweisen lassen oder er geht damit wieder einkaufen.
Was die „weeCONOMY“ von anderen Cashback-Systemen unterscheidet, ist, dass die Kunden an der Verbreitung dieses Systems und der Vermehrung von weiteren „weePARTNERN“ sowie „weeMEMBERN“ aktiv mitwirken, indem sie Einzelhändler/ Dienstleister ihres Vertrauens empfehlen sowie weitere Kunden in die Community bringen, wovon sie abermals profitieren. Beispielsweise empfehlen sie ihr Lieblingsrestaurant, Bäcker, Metzger, oder Fitnessclub. Sobald sich dieser neue „wee-PARTNER“ dem System angeschlossen hat, wird er von den Kunden der anderen „weePARTNER“ auf einer interaktiven Karte im Netz oder auf der „weeAPP“ gefunden. Somit bewegen sich tausende von Kunden in dieser Community hin und her. Und das funktioniert sogar weltweit.

BODYMEDIA: Und wie wäre das am Beispiel eines Fitnessclubs zu verstehen?
Jörg Noll: Bringt der Fitnessclub z.B. 1000 Mitglieder ins Spiel, die wiederum bei anderen Akzeptanzstellen einkaufen, so erhält nicht nur das Mitglied seinen Cashback aus dem Rabatt seines Einkaufs, sondern auch der Fitnessclub. Im Durchschnitt generiert der Club 1 € Cashback pro Kunde und Monat. Basierend auf einer Berechnungsgrundlage von 100 € Einkauf und 5 % Rabatt als Beispiel. Bringt nun der Fitnessclub einen weiteren Fitnessclub oder seinen Lieblingsbäcker ins Spiel, so erhält das Studio einen Cashback aus allen Einkäufen, den die Kunden des Bäckers woanders tätigen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie erhielten einen lebenslangen Cashback von den Einkäufen Ihrer Mitglieder, auch wenn sie gar nicht mehr bei Ihnen trainieren. Oder Sie erhalten einen Cashback von Menschen, die Sie noch nie in Ihrem Fitnessclub gesehen haben? Das wäre doch mal eine tolle Vorstellung, oder?

Darüber hinaus bietet die weeAPP dem weePARTNER unglaubliche und vor allem kostenlose Marketingtools. Die weeApp beinhaltet z.B. ein perfekt abgestimmtes Kundenbindungsprogramm sowie eine gezielte Neukundenzufuhr. Denn über die weeAPP findet der Kunde das Produkt und das Produkt findet den Kunden. Der angeschlossene weePARTNER kann z.B. kostenlose Videomailings und Push-Nachrichten an weeMEMBER versenden. Im wirklichen Leben würde so etwas ein Vermögen kosten, wenn es das denn in dieser Form gäbe. Und genau das macht unser System weltweit so einzigartig. Wir sprachen jetzt die ganze Zeit über den Offline-Handel, also das regionale oder auch überregionale Einkaufen. Aber es wird noch besser: seit Oktober kommt ein unglaubliches, weiteres Highlight hinzu. Wir ergänzen den Offline-Handel mit dem Online Handel und präsentieren eine Online-Plattform mit über 380 angeschlossenen Shops mit mehr als zehn Millionen Produkten, wie z.B. Check24, Ab-in-den-Urlaub, Hage Baumarkt, Galeria Kaufhof, H&M, Lidl Online, Beate Uhse, Booking.com oder Parfumdreams – um nur einige wenige zu nennen. Auch hier kann der Kunde bei seinen Online-Einkäufen über die angebotenen Rabatte wee´s (Cashback) sammeln und diese z.B. beim Händler um die Ecke wieder ausgeben oder sich ausbezahlen lassen. Somit verdoppelt sich der Cashback des Studios. Auf den normalen Internetseiten dieser Firmen gibt es kaum einen extra ausgewiesenen Rabatt, in unserer Online-Welt schon. Ich bin mir sicher, dass dieses System die Branche ein zweites Mal revolutioniert.

BODYMEDIA: Wie findet die Vermarktung statt?
Jörg Noll: Interessierte Clubs, Dienstleister, Einzelhändler oder Personal Trainer – jeder kann uns ansprechen und wir erklären das System. Jetzt ist die Zeit reif einzusteigen, denn wir stehen am Anfang eines großartigen Erfolges. Im nächsten Jahr sind wir bei Meet the Top und auf der FIBO vertreten. Zusätzlich organisieren wir Infoabende, um mehr Geschwindigkeit hineinzubringen.

BODYMEDIA: Mit welchen Einstiegskosten müssen Clubs rechnen?
Jörg Noll: Die Kosten sind abhängig vom Leistungsumfang des Paketes und der gewünschten Höhe des Cashbacks. Es beginnt bei 390 € und endet bei 2.490 € in der höchsten Stufe. Also kein Vergleich zu manch anderen Investitionen.

Original Interview in der BODYMEDIA 5/2015

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